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Ambulanz & Therapie: Kontakt

Erwachsene:
Laura Mahler / Eva Malakhau
Telefon: 0221 / 943 97 96
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Babys, Kleinkinder,
Kinder und Jugendliche:
Kathrin Kaufmann
Telefon: 0178 / 875 47 06
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Institutsambulanz für Kinder & Jugendliche

Es werden tiefenpsychologisch fundierte sowie analytische Kurzzeit- und Langzeittherapien angeboten. Die verschiedenen Verfahren unterscheiden sich vor allem in ihren Zielen, der Dauer und der Intensität der Behandlung.

Grundsätzlich richtet sich die Behandlung in der KJP an Kinder und Jugendliche. Je nach Alter und Bedarf werden Eltern bzw. andere wichtige Bezugspersonen regelmäßig in die Therapie einbezogen. Die Sitzungen finden je nach Verfahren ein bis zweimal wöchentlich statt und dauern jeweils 50 Minuten.

In der KJP werden – je nach Alter – neben dem Gespräch auch spielerische oder kreative Methoden genutzt, um innere Erlebensweisen zugänglich zu machen.

Tiefenpsychologisch fundierte Kurzzeitpsychotherapie

Die Kurzzeittherapie umfasst insgesamt 24 Sitzungen für Kinder und Jugendliche und 6 Stunden für Bezugspersonen. 

Sie eignet sich besonders dann, wenn ein klar erkennbarer Auslöser für eine aktuelle psychische Belastung oder Krise besteht, z. B. Veränderungen in der Familie, in der Schule oder im sozialen Umfeld. Häufig bestehen daneben eine grundsätzlich altersadäquate Entwicklung und ein insgesamt stabiles Lebensumfeld.

Ziel der Behandlung ist es, die aktuelle Belastung zu verstehen und zu bearbeiten sowie neue Bewältigungsmöglichkeiten zu entwickeln. Dabei werden auch die familiären und entwicklungsbezogenen Zusammenhänge berücksichtigt.

Tiefenpsychologisch fundierte Langzeitpsychotherapie

Die Langzeittherapie umfasst zunächst 70 Sitzungen bei Kindern / 90 bei Jugendlichen und kann bei Bedarf auf bis zu 150 bzw. 180 Sitzungen erweitert werden, sodass eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Therapeut:in und Patient:in gewährleistet werden kann. 

Sie ist besonders dann angezeigt, wenn neben aktuellen Belastungen auch länger bestehende oder wiederkehrende Schwierigkeiten vorliegen. Häufig finden sich auch Hinweise auf frühere Krisen oder belastende Erfahrungen in der Lebensgeschichte.

Ziel ist es, aktuelle Probleme zu bearbeiten und gleichzeitig tieferliegende emotionale und entwicklungsbezogene Zusammenhänge besser zu verstehen. Dabei werden auch familiäre Muster und Beziehungserfahrungen einbezogen.

Analytische Psychotherapie

Die analytische Psychotherapie findet in der Regel mit zwei Sitzungen pro Woche statt. Das Kontingent entspricht dem Kontingent der tiefenpsychologischen Psychotherapie.

Sie ist geeignet bei umfassenderen und länger bestehenden seelischen Belastungen, die sich in verschiedenen Lebensbereichen zeigen. Häufig sind diese Schwierigkeiten tief in der bisherigen Entwicklung und Beziehungserfahrungen verwurzelt.

Die therapeutische Beziehung spielt in der analytischen Psychotherapie eine zentrale Rolle. Gefühle, die in der Beziehung zur Therapeutin oder zum Therapeuten entstehen, werden gemeinsam verstanden und in den Zusammenhang der persönlichen Entwicklung eingeordnet. Auch Eltern und Bezugspersonen werden – je nach Alter und Bedarf – regelmäßig in den Prozess einbezogen.